»Generation Beziehungsunfähig« von Michael Nast

»Generation Beziehungsunfähig« – warum dieses Buch? Nunja, der Titel des Buches sprach mich an. Ich unterhielt mich gerade mit meinem Freund über die gescheiterten Beziehungen unserer Freunde, die eine nach der anderen in die Brüche gingen, wieder gekittet wurden, nur … Weiterlesen

»Französisch kochen mit Aurélie« von Aurélie Bastian

Leben wie ein Gott in Frankreich – wie ginge das besser als mit der guten französischen Küche? Wenn das noch warme Baguette auf dem Holzbrettchen liegt, während man die Zwiebelsuppe anrichtet und den Quiche aus dem Ofen holt. Die geborene … Weiterlesen

»Die Psychopathen unter uns« von Joe Navarro

Nachdem man dieses Buch gelesen hat, meint man, die Welt bestünde nur noch aus Psychopathen. Überall – und man selbst mittendrin. Ebenso ein Psychopath. Wahlweise Narzißt, emotional instabile oder paranoide Persönlichkeit oder das dissoziale »Raubtier« (Begrifflichkeit von Navarro). Der Ex-FBI-Agent … Weiterlesen

»Ich, Harald Schmidt. Die ganze unfassbare Wahrheit über mein Leben« von Rob Vegas

Late Night im deutschen Fernsehen ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Harald Schmidt. Er machte Mitte der 90er Jahre dieses Format salonfähig und vor allem beliebt. Zwar wehte anfäng­lich durch die Harald Schmidt Show noch der kopierte Wind der amerikanischen … Weiterlesen

»Das Buch der Zumutungen« von Stefan aus dem Siepen

Optisch nüchtern kommt das neue Buch von Stefan aus dem Siepen, welches gerade beim dtv er­schienen ist, daher. In einem blauen Leinenmäntelchen und schlichter Typographie wirkt es fast zu unscheinbar neben all den bunten, schrillen, merkwürdig künstlerisch gestalteten und bilderbeklei­deten … Weiterlesen

»Der Dämon von Naruel. Der Berg der Elemente« von Janine Prediger

Vielleicht vier Jahre alt war das Mädchen Panu, als die kriegerische Rasse der Amphimen, deren Er­scheinungsbild anthropomorphen Fischen gleicht, in ihr Dorf einfielen. Der Anführer Alistos suchte für seine Armee begabte und starke Kinder und seine Wahl fiel diesmal auf Panus Bruder Umbriel. Um die Entführung ihres Bruders zu verhindern, stellte sich Panu ihrem mächtigen Gegner und beein­druckte ihn dabei so sehr, daß er sie mitnahm und sie von seinem Gefolgsmann Oberon zur stärksten Kriegerin seiner Untergebenen ausbilden ließ. Was er lange Zeit nicht ahnte: Panu, die von allen nur noch Pan gerufen wurde, und ihr Lehrmeister schmiedeten den Plan, Alistos zu töten, um endlich die Freiheit zu erlangen. Doch dafür muß Panu nun jeden Tag hart trainieren, denn Alistos scheint unbesieg­bar. Als sie dann auf einem ihrer verbotenen Trainingsausflüge in den Dschungel eine der seltenen verfluchten Früchte findet, denen nachgesagt wird, demjenigen, der sie verspeist, übermenschliche Kräfte zu verleihen, sieht sie ihre Chance gekommen. Daß sie damit aber auch einem Dämon dazu verholfen hat, Macht über sie zu erlangen und somit das Bannsiegel, welches ihn aus der Welt Na­ruels fernhalten sollte, zu schwächen, wird ihr erst nach und nach klar und sie muß feststellen, daß es weit mächtigere Gegner als Alistos gibt.

Und so ist der Leser mitten in der fantastischen Welt Naruels, erdacht und ausgestaltet von Janine Prediger. Einer Welt, die weit größer ist, als es Pan, die in ihrem Leben nur ihr Dorf, die vergitter­ten Zellen von Alistos‘ Hauptquartier und den Dschungel sah, auf den ersten Blick scheint. Es ist eine Welt, wie sie typische Fantasy ausmacht: hier und da ein paar Dörfer, ein Ödland und viele Wälder, einige vorgelagerte Inseln und ein sich durch das Land ziehendes Gebirge. Das Ganze wird mit Menschen, menschenähnlichen Wesen und animalischen Begleitern besiedelt. Und so ist eine Kulisse geschaffen, die die Grundlage für den Naruel-Zyklus ist, zu dem »Der Berg der Elemente« (BoD, 2015) den Einstieg schafft.

Pan ist eine Figur wie aus dem Bilderbuch: trotz ihrer jungen Jahre mit enormer Stärke versehen und eine exzellente Kämpferin, ist sie aber auch ein Mädchen, das sehr emotional sein kann und in Rage die eine oder andere unbedachte Entscheidung trifft. Sie erfährt, nachdem sie von der Frucht naschte und zunehmend mit dem Dämon Cragorin ringen muß, der Besitz von ihrer Seele ergreift, daß sie zu alle dem auch noch die Reinkarnation ebendieses Wächters sei, der dereinst Cragorin mittels eines Siegels aus der Welt verbannte. Als dieses Siegel brüchig wird und Cragorin wieder in die Welt Naruel strebt, soll sie es auch noch sein, die mit einem Gefährten den Dämon wieder besiegen soll.
»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust«, möchte man da sagen; des Grundprinzips dieses faust’schen Zitates jedenfalls bedient man sich. Doch auch wenn Pan vieles ihrer Wahrnehmungen nicht unkommentiert lassen kann, dieser Zwiespalt wird nur marginal herausgearbeitet. Stattdes­sen findet vermehrt eine Fokussierung auf Pans Gedankenwelt statt, die gern jeden ihrer Eingebungen festhält. Das erzeugt schnell einen unglaubwürdigen Effekt und läßt die Erzählung ins Plauder­hafte abrutschen. Auch die narrative Perspektive wird verwaschen und verliert ihre Konturen. Man liest Pans Gedanken, inneren Flüche und Mahnungen immer wie eine normale Rede und so sind sie auch ausgezeichnet. Diese Kenntlichmachung verfehlt aber ihre Wirkung und stört nur den Lese­fluß, wenn man davon absieht, daß allgemein die ständige Wiederholung Pans geistiger Ohrfeigen sich selbst gegenüber irgendwann überhand nehmen; noch dazu wenn ihre Gedankensprache sowie die ausgesprochenen Worte (das kann man nicht immer klar voneinander trennen) deplaziert wir­ken. So schafft es Pan, beim Fall in eine tiefe Schlucht ihre Klauen, die sie dank dämonischer Kräf­te bekam, in den mal harten, mal porösen Stein zu schlagen, um so ihren Fall zu stoppen. Allerdings hat das auch zur Folge, daß ihr Handgelenk bricht und beinahe vom Rest ihres Körpers abreißt, so­daß sie regelrecht am seidenen Faden baumelt. Ihr Kommentar: »So ein verdammter Mist!«, ver­fluchte sie abermals ihren gewagten Bremseinfall. »Aber wenigstens hat mich das vor dem sicheren Tod am Grund dieser Schlucht bewahrt…« (S. 229) Der Leser wird das auch ohne einen Spruch von ihr ah­nen können und kann nur den Kopf darüber schütteln ‎‒ zerstört es doch auch die eben aufgebaute Spannung.
Man merkt dem Roman aber die Freude am Ausmalen der emotionalen Ebene Pans an. Prediger versucht, ihrem literarischen Kind Ecken und Kanten zu geben, doch der Feinschliff fehlt noch sichtlich. Zu oft umgibt sie der Nimbus einer klischéehaften, unbesiegbaren Kriegerin, die, wie so oft, ausgewählt von höheren Mächten ist, gegen oder für die sie kämpft. Und das schafft sie überra­schenderweise auch immer ganz allein. Selbst Tätigkeiten wie das Reiten, bei dem sie selbst zuge­ben muß, daß sie sie nicht beherrscht, kann sie aber trotzdem ohne vorherige Übung. Auch, und da­mit soll wohl eine natürliche Seite an Pan zutage treten, denkt sie in den unmöglichsten Situationen an eigentlich in den Hintergrund getretene Dinge – so zum Beispiel die Nahrungsaufnahme.

»Wenn sie nicht schlief oder nach etwas Essbaren Ausschau hielt, verfiel sie in Überlegungen.« (S. 196)

Und auch als sie mit sich ringt, ob sie ihre Hand amputieren soll, schweifen ihre Gedanken mal wie­der ab: »Zwar meldete sich ihr leerer Magen nur allzu oft, doch hier im Oreeagebirge gab es nun mal nichts außer kaltem Stein. Je eher sie also diesen ominösen Berg der Elemente gefunden haben würde, desto eher bekäme ihr Magen auch wieder etwas zu essen.« (S. 231)

Man gewinnt zunehmend den Eindruck, daß es der Autorin nur punktuell gelingt, sich von ihrer Fi­gur zu lösen und sich nicht in ihr widerzuspiegeln, sondern einen eigenständigen, von den eigenen Vorlieben und Fähigkeiten unabhängigen Charakter zu kreieren.
Des weiteren wird deutlich, daß Janine Prediger noch nicht ihren Stil gefunden hat oder sich selbst nicht immer treu bleiben kann. Brüche in der Ausdrucksweise finden sich zur Genüge. Mal ist sie pathetisch und in Emotionalität versunken, wie man es eigentlich aus der Romantik kennt, auch ver­sucht sie sich ein paar mal an verschlungener, kryptischer Sprache, die offen lassen soll, was sich dahinter verbirgt, doch kann sie mögliche Geheimnisse, die einen Spannungsbogen schlagen sollen, nicht lang genug dem Leser vorenthalten, um ebendiese Spannung aufrecht zu erhalten. Man merkt an, daß Prediger selbst Freund der Fantasyliteratur ist, deren Stil und Aufbau sie als Vorlage für ih­ren Roman nimmt. Allerdings hat das Lücken im Ausdruck zur Folge, wenn ihr sprichwörtlich die Worte fehlen.

»›Wegen dir, dir ganz allein sind so viele gestorben und da fragst du mich, warum ich nicht da war?‹, brüllte sie schäumend, wobei sie die Personalpronomen so laut betonte, dass sie Elevi im Kopf dröhnten.« (S. 163)

Ferner finden sich Wiederholungen in auffälliger Anzahl im Text und auch wenn die Autorin merk­lich daran feilt, gerade solche zu vermeiden und dafür oben genannte Stilbrüche in Kauf nimmt, sind gerade Füllwörter beliebte Wiederholungstäter. Zu alle dem kommt auch noch, daß sich Ortho­graphiefehler finden lassen, deren Zahl zum Ende hin zunimmt.

Die Geschichte als Ganzes betrachtet hat aber Potential und birgt viel Lesespaß, denn sie hat Kon­zept und mit Pan eine liebenswerte und starke Persönlichkeit, deren Kraft aber an einigen Stellen übertrieben und unglaubwürdig ist. Auch eine mehr oder minder versteckte Moralkritik an den Menschen und ihrem destruktiven und egoistischen Wesen findet sich darin, wobei das – aus ande­rer Literatur schon oft gehört – in die paradiesische Urwelt eingewoben wird, in der fantastische Wesen in harmonischem Einklang miteinander lebten, bis das Böse in diese Idylle kam und alles zerstörte. Man könnte es biblisch angehaucht nennen.
Außerdem muß man der Erzählung eine enorme Blutrünstigkeit attestieren, die sie gänzlich unge­eignet für zart besaitete Gemüter und Kinder macht. Für einen eingefleischten Leser brutalerer Szenenbeschreibungen ist das kein Problem, aber trotz allem stellt man sich hin und wieder die Frage, was eine stärkere Auslassung diese Grausamkeiten nötig macht und was die Autorin dazu bewog.

So kann man schlußendlich sagen, daß Prediger mit dem Einstieg in ihren Naruel-Zyklus ein solider Roman ge­lungen ist, der aber auch augenfällige Schwächen zeigt und deutlich macht, daß die Autorin noch nicht aus eigener Feder schreiben kann. Man möchte den Vergleich zu anderer Literatur dieses Genres stets vermeiden und kommt doch schwerlich umhin, wenn ein neues Werk sich so auffällig an vorgegeben Schemata orientiert und diese kopiert, um in der Einordnung Fuß zu fassen. Man kann es lesen, man wird daran auch seinen Lesespaß haben (nicht jeder Lacher wird aber von der Autorin beabsichtigt gewesen sein), aber auch die zahlreichen Fehler und Ungereimtheiten werden einem sauer aufstoßen – dafür ist »Der Dämon von Naruel. Der Berg der Elemente« einfach noch viel zu unausgereift.

Live. Love. Be. Believe.

Eure Shaakai.

»Die Vermessung der Welt« von Daniel Kehlmann

Das Deutschland des 18 und 19. Jahrhunderts war nicht nur durch den pulsierenden Fortschritt in der Industrialisierung geprägt, auch zahlreiche Wissenschaftler und Forscher machten mit ihren Ideen, Erfindungen und Entdeckungen von sich reden und bereicherten die verschiedensten Felder der Wissenschaften um ein vielfaches.

Vor diesem Hintergrund entwickelt der deutschsprachige, in Wien lebende Autor Daniel Kehlmann einen furiosen biographischen Roman, der es bereits nach seinem Erscheinen in Windeseile auf die Bestsellerlisten schaffte, sich dort wochenlang erfolgreich hielt und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

Zwei Wissenschaftler, einer in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, der andere adliger Abstammung, werden hier über ihr ehrgeiziges Ziel, die Welt neu zu vermessen, zusammengeführt. Dabei wählt ein jeder der beiden seinen eigenen Weg. Während der Mathematiker und Astronom Johann Carl Friedrich Gauß als Landvermesser durch das Königreich Hannover zog und jeden noch so winzigen Hügel auf das Genaueste kartographierte, zog es den Entdecker Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt in das weit entfernte Südamerika, wo er mit fanatischem Eifer Berge bestieg, Gesteinsproben sammelte und die Fauna und Flora untersuchte, während die Welt voller Begeisterung und unstillbarer Neugierde von seinen Entdeckungen las.

Dabei könnte man auf den ersten Blick meinen, hier handle es sich um einen biographischen Roman zweier herausragender Wissenschaftler, aber schnell ist klar, daß sich Kehlmann höchstens der verbrieften, fixen Lebenspunkte der beiden Persönlichkeiten bedient, um sie mit einer fiktionalen und klugen Romanhandlung zu verbinden. Was dabei entsteht, kann man durchaus einen sehr gelungenen Wissenschaft(ler)sroman nennen, der Fakten und Fiktion in derart subtiler, feinfühliger und komischer Art miteinander verknüpft, daß der Leser bereits von der ersten Seite gebannt dem Geschehen folgt.

»Herr im Himmel, sagte Gauß. Schleppen reiche nicht, man müsse auch denken. Die horizontale Komponente der Magnetkraft lasse sich als Funktion der geographischem Breite und Länge darstellen. Die vertikale Komponente entwickle man am besten in einer Potenzreihe nach dem reziproken Erdradius. Einfache Kugelfunktionen.« (S. 224)

Und während Gauß das mit einem Ton sagt, den man fast im eigenen Ohr klingeln hört, kann man nur mit Humboldt konstatieren, daß man nichts versteht. Doch diese Erkenntnis läßt den Leser nicht frustriert zurück, sondern zeigt den Kontrast zwischen den beiden Charakterköpfen nur umso stärker, die sich selten verstehen mögen, aber sich doch ähnlich sind – was sie an ihrem Lebensende erkennen können.
Kehlmann läßt den Leser aber nicht mit der unbefriedigenden Erkenntnis zurück, daß er intellektuell nicht das Niveau des Denkers teilen darf, sondern zeigt einen Menschen hinter dem Genie. Das mag erdichtet sein, aber dafür wirkt es authentisch und vor allem: wahnsinnig amüsant und unterhaltend. Man würde heute wohl Gauß und Humboldt als stellvertretende Nerds bezeichnen, die zwar am Leben teilnehmen, aber immer wieder glorreich gerade an sozialen Interaktionen scheitern. Gauß findet zwar Gefallen an den Frauen, schafft es aber nicht, seine Ehe zu pflegen und eine emotionale Bindung zu seinen, in seinen Augen so dummen Kindern zu finden und Humboldt, der jede noch so kleine Meßabweichung mit einem mürrischen Kommentar quittiert und preußische Genauigkeit als das Maß aller Dinge setzt, gibt Goethes »Wandrers Nachtlied« in einer oberflächlichen, jeglichen lyrischen Zaubers beraubten Zusammenfassung wider, die seine Zuhörer nur verständnislos dreinblicken läßt und den Leser ob dieses ironischen Widerspruches – diesem Knacks in der Fassade des sonst so korrekten Preußenmannes – lächeln läßt.

Kehlmann wählt passend zu seinen nüchternen Charakteren eine fast wissenschaftlich, protokollierende Erzählweise. Der Erzähler gibt in einem möglichst korrekten Ausdruck schlicht das wider, was gerade geschieht und von den Figuren gesagt wird. Emotionen spielen eine sehr geringe Rolle und wenn doch, dann müssen es die Personen schon direkt sagen, was dann konsequent in indirekter Rede an den Leser weitergegeben wird.
Einzig in der chronologischen Ausrichtung verläßt Kehlmann die festen Pfade eines sachlichen Protokolls und weist seiner Erzählung eine Rahmenhandlung zu, in der sich Humboldt und Gauß zum ersten Mal begegnen, bevor ihr Leben literarisch wieder getrennt erzählt wird, nur um am Ende umso enger miteinander verknüpft zu werden, sodaß die Grenzen zwischen ihnen jetzt nur umso stärker verwischen.

Und so kann ich schlußendlich nur sagen, daß Kehlmanns »Die Vermessung der Welt« nicht umsonst ausgezeichnet wurde. Es ist eine vielschichtige Erzählung über das Leben zweier Genies, die unterschiedlich und doch so ähnlich sind. Aber es ist auch mehr als das: ein Abbild einer aufstrebenden Zeit, aus der der Leser zahlreiche Parallelen entnehmen kann, humorvoll und ernst, motivierend und geistreich.
Kehlmann gelingt es, in einer rasanten, fast atemberaubenden Erzählweise zu fesseln und zu bannen und zeigt eindrucksvoll, daß eine gute Erzählung eben nicht von Blut und Gewalt oder hochspannendem Erzählgebläse abhängig ist, sondern sich Dynamik auch in einem stillen, nachdenklich ruhendem Gewässer bilden kann. Humboldt nimmt den Leser mit auf eine weite Reise durch die Gefilde Südamerikas und Gauß folgt man auf seiner Suche am Firmament, während er, sich nur wenig bewegend und kaum einen anderen Flecken Land als seinen Wohnort sehend, das Land vermißt.

Und dann klappt man das Buch zu und hat Fernweh. Wie weit man gehen will, um seine Neugier und Sehnsucht zu stillen, das aber, so auch eine Erkenntnis, muß jeder für sich selbst festlegen.

Live. Love. Be. Believe.

Eure Shaakai