Lesen im Urlaub.

Warum ist Urlaub immer so schnell vorbei? Ja, sechseinhalb Tage in der Metropole London waren wie im Fluge vergangen.

A propos Fliegen: ich kam im Urlaub ja nicht gerade viel zum Lesen, denn die U-Bahnfahrten waren meist zu kurz, und wenn, dann las ich die Sherlock-Holmes-Erzählungen (natürlich auf Englisch) oder den jeden Abend kostenlos verteilten Evening Standard.
All mein quasi tägliches Lesepensum habe ich in den Wartezeiten am Flughafen runtergeschrubbt. Allein auf dem Hinflug mit einmal Umsteigen auf einem anderen deutschen Flughafen (Direktflug wäre ja zuviel verlangt) habe ich um die 150 Seiten des Buches Ganz normale Helden von McCarten und die Hälfte der für Fluggäste zur Verfügung gestellten Financial Times gelesen. Anscheinend ist in den Wartesälen der Flughäfen eine derart beruhigende Leseatmosphäre, dass man es sich einfach bequem macht, ab und zu den in deutsch und englisch genuschelten Ansagen lauscht und Seite um Seite seiner mitgebrachten Lektüre liest.

Und ich hatte für nur fast sieben Tage einiges an Büchern: sechs Bücher waren es in Summa, die sich den Platz in meiner Army-Tasche teilen durften.

So habe ich innerhalb von zwei Tagen das Buch Ganz normale Helden beendet. Die Rezension wird folgen – die muss ja schließlich noch vor Beginn der Frankfurter Buchmesse raus, denn Anthony McCarten ist mit seinem Heimat- und diesjährigen Gastland Neuseeland auf der Buchmesse vertreten und wird dort genau aus seinem neuesten Buch vorlesen und es besprechen.

Wirklich viele kleine Buchläden habe ich in London nicht gefunden. Dort herrschen eher zwei Buchhandelsketten – ähnlich, wie bei uns mit Thalia. In Camden gab es zwar eine Art Buchhandlung respektive Modernes Antiquariat, das aber derart vollgestopft und unübersichtlich war, dass es mehr einer Gerümpelkammer glich…

Wer aber in London ist und mal eine Menge originaler Manuskriptseiten oder alter Bücher sehen und bewundern möchte, dem kann ich die British Library nur empfehlen. Wie jedes öffentliche Museum ist auch diese Einrichtung kostenlos und man kann sich in einem etwas abgedunkelten Raum zwischen großen Glasvitrinen bewegen und die Notenblätter der Beatles ansehen, die Bill of Rights genauer unter die Lupe nehmen und die bezaubernde Buchkunst des Orients und Okzidents bewundern.

 

Live. Love. Be. Believe.

Eure Shaakai

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