Der Bücherzensus

So, ich habe mich nun vor eine Mammutaufgabe gestellt – nicht unschaffbar, aber doch sehr zeitaufwendig.

Ich katalogisiere jetzt meine Bücher. Warum ich das mache, kann ich wahrscheinlich gar nicht wirklich erklären. Es ist mir einfach ein Bedürfnis, meine Bücher (besonders die älteren) mit ihren Daten und Zustandsbild zu erfassen. Dabei bin ich auch gespannt, am Schluss mal die wirkliche Zahl meines Buchbestandes vor Augen zu haben.

Bisher erst 65 Bücher erfasst – und das ist nur ein Bruchteil meines gesamten Bestandes. Ich sehe schwarz…

Demnächst werden auch zwei Bücher, die ich (welch‘ Freude) gewonnen habe. Dabei handelt es sich um den Regionalia-Krimi Duell im Schatten von Romy Fölck, der in der schönen Stadt Dresden seinen Handlungsplatz findet, und um Fremdling von Sybille Knauss. Ich hoffe, dass letzterer heute eintrudelt, denn ich bin schon ganz gespannt auf die interessant klingende Geschichte. Bis dahin werde ich mich halt der Erfassung meines Buchbestandes und dem Haushalt, der nach mir ruft, widmen.

 

Live. Love. Be. Believe.

Eure Shaakai

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8 Kommentare zu “Der Bücherzensus

    • Aber ich glaube, das käme mich teurer, als wenn ich es in meinen Semesterferien selbst mache ^^. Außerdem sehe ich schon ein Licht am Ende des Tunnels. Ich bin jetzt schon beim 240ten Buch – ich denke mal, noch knapp 50 und dann müsste es geschafft sein…

      • Keine Frage, für den Privatbedarf ist eine fachgerechte Katalogisierung mit Sicherheit zu aufwändig – war auch mehr scherzhaft gemeint von einem, für den bibliotheakrische Autopsien (heisst wirklich so) zum Alltag gehören 😉

        • Das ist ja interessant – den Begriff „bibliothekarische Autopsie“ kannte ich bis dato noch nicht. Darf ich fragen, welche Software dazu benutzt wird? In einem Antiquariat, in dem ich ein Praktikum absolvierte, erstellte man einfach eine Excel-Tabelle. Aber ich weiß nicht, ob man das in Buchhandlungen oder Bibliotheken anders handhabt.

  1. Naja, Katalogisierung per Autopsie heisst, dass das Buch beim Katalogisieren vorliegt. Und beim Katalogisieren sind Bibliothekare natürlich pingelig und diskutieren leidenschaftlich über die Bedeutung von Haupttitelseiten, Nebeneintragungen, die Variabilität von Kollationsvermerken und Verweisen, enthaltenden oder verborgenen Werken oder gar durchschossenen Exemplaren (was nicht das bedeutet, was man denkt) und werden ganz aufgeregt, wenn sie in einem Buch ein bisher unbekanntes Exlibris eines bekannten Künstlers entdecken. Du siehst: Fast so spannend wie CSI … und die Software für so etwas ist leider recht teuer, wenn sie das leistet, was moderne Bibliotheken brauchen!
    Privat täte ich auch eher Excel nehmen oder Access … oder Librarything (http://www.librarything.de/), was für Dich vielleicht eine gute Alternative wäre.

    • Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ja, ich habe in einer Buchbinderei gelernt und erinnere mich noch an ein paar der Begriffe ;). Bist du ein Bibliothekar?

      Danke auch für den Hinweis auf die Internetseite – ich denke, nach einem kurzen Blick, den ich riskierte, werde ich sie mir demnächst nochmals genauer ansehen, denn sie klingt für mein Anliegen wirklich vielversprechend.

      • Buchbinderei: schöner Beruf! Lauter Büchermenschen hier …
        Ja, bin Bibliothekar. Librarything wird auch durchaus privat von Bibliothekaren genutzt – kann also so schlecht nicht sein 😉

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