Das elektronische Buch

Ich besitze keinen eReader. Ich möchte derzeit auch keinen haben, wenn ich ehrlich bin.

Man kann mich deshalb gern konservativ oder verbohrt nennen. Ich glaube aber nicht, dass solche Bezeichnungen zutreffend sind.

Vor einiger Zeit, als es auf Amazon mal eBooks gratis zu bekommen gab, holte ich mir mit Uhrwerk Venedig auch die Kindle-App auf den Computer. Anders kann man ja anscheinend das eBook-Format auf dem Computer nicht lesen. Also, installiert und losgelegt. Das heißt eigentlich, nicht sofort. Zuerst musste ich mich noch mit den Fuktionen vertraut machen und sei es nur, meiner femininen Natur folgend, die Hintergrundeinstellungen und -farben passend zu justieren. Alles in Allem aber nicht weiter kompliziert.

Dann aber habe ich losgelegt und bin derzeit bei der Hälfte des Buches. Feststellend muss ich sagen, dass das Lesegefühl eines Romanes am Computer sich um einiges von dem unterscheidet, dass man hat, wenn man ein traditionell gebundenes Buch in der Hand hat. Ich mag es nicht, aber ich weiß ja nicht, ob es mit einem Kindle oder einem anderen Lesegerät in der Hand angenehmer ist.

Ich jedenfalls war dauernd nur am Hin- und Herklicken – meinem nervösen Mittelfinger, der dauernd die Maustaste auslöste, geschuldet – oder wählte diverse Worte aus, die dann den internen Duden aktivierten, der mir promt eine Erklärung für das ausgewählte Wort gab. Mir fehlte auch das typische Blättergefühl, dieses fröhliche, unbeschwerte Vor- und Zurückblättern. Das einzige Feature , das ich bisher schätze, ist die Kommentarfunktion, die es mir einfach erlaubte, Wörter oder ganze Sätze mit meinen eigenen Gedanken und Notizen zu versehen, die ich schlussendlich ganz leicht überblicken und mit einem Klick wieder aufrufen kann.

Sonst aber finde ich eBooks nur im wissenschaftlichen Bereich, in Form von Sachbüchern oder wissenschaftlicher Lektüre hilfreich. Bei der Belletristik oder anderen Gattungen kommt mir eindeutig dieses heimeliche Lesegefühl zu kurz – da ist mir der PC zu laut, lenkt zu sehr ab und wirkt zu steril.

Aber wer weiß, vielleicht ist das mit einem portablen eReader ja gaaanz anders.

Live. Love. Be. Believe.

Eure Shaakai

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